


Der FC St. Pauli ist den Menschen weit über die Grenzen Hamburgs hinaus ein Begriff. Fußball- und Fankultur sind hier im heimischen Millerntorstadion und im Stadtteil eine nicht ganz alltägliche Symbiose eingegangen, die weit über das rein Sportliche hinaus reicht. Fußball spielt und unterstützt man auf dem Kiez mit viel Engagement und auch ein wenig Selbstironie sowie mit großer Leidenschaft und manchmal auch gehöriger Leidensfähigkeit.

Engagement im Stadion (Foto: Antje Frohmüller)So bedingungslos die Unterstützung auch ausfällt, der Blick endet am Millerntor im allgemeinen aber nicht am Spielfeldrand. Soziale Verantwortung für den Stadtteil und darüber hinaus sind für viele Mitglieder und »Symapthisanten« des Vereins untrennbar mit ihrem Lebensgefühl verbunden.
Weniger bekannt ist, dass der FC St. Pauli neben dem Fußball auch noch viele andere Sportarten unter seinem Dach vereint. In diesen Amateurabteilungen wird »der Geist« des Vereins in vielfältiger Weise im Rahmen des jeweils betriebenen Sports gelebt, interpretiert und artikuliert. Dort wird eben nicht nur mit dem FCSP gefiebert, sondern auch ganz konkret für ihn geschwitzt. Auf Fahrrädern, in Turnhallen, auf Sportplätzen ... – und in unserem Fall eben im Boxring.



